Niesky (dpa) - Die Wassermassen der Neiße haben zwei vor Bad Muskau liegende Dörfer überflutet. Die Deiche hielten dem Druck nicht mehr stand. Die 80 Bewohner wurden in Sicherheit gebracht. Der Scheitel des Hochwassers ist inzwischen im Bereich Bad Muskau angekommen. Dort ist auch der Fürst-Pückler-Park bedroht, der zum Unesco-Weltkulturerbe gehört. Innenminister Thomas de Maizière stellte den Opfern des Hochwassers in Sachsen Hilfe des Bundes in Aussicht. Langsamer als erwartet erreichten die Fluten von Spree und Neiße auch Brandenburg.
München (dpa) - Der FC Bayern geht auf Konfrontationskurs zum französischen Fußball-Verband. Die Münchner werden Franck Ribéry nicht für die geplante Anhörung zu dem Trainingsstreik der "Equipe tricolore" bei der Weltmeisterschaft in Südafrika freistellen. Begründung der Bayern: Der Termin am 17. August in Paris gehöre nicht in den internationalen Fußballkalender. Ribery könne nicht willkürlich aus seinen Verpflichtungen beim FC Bayern herausgeholt werden, sagte Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge.
Berlin (dpa) - Die Bundesregierung lehnt es ab, die jetzt aus der Sicherungsverwahrung freikommenden 80 Schwerkriminellen mit Namen, Adresse und Foto ins Internet zu stellen. Das sei "kein gangbarer Weg", sagten Sprecher von Justiz- und Innenministerium. Sie verwiesen dabei auch auf Vorbehalte von Datenschützern. Es sei auch mit mit verfassungsrechtlichen Problemen zu rechnen. Zum besseren Schutz der Bevölkerung hatte der CDU-Innenpolitiker Reinhard Grindel verlangt, die Polizei sollte im Internet über den Aufenthaltsort der freikommenden Straftäter informieren.
Bautzen (dpa) - Innenminister Thomas de Maizière hat den Opfern des Hochwassers in Sachsen Hilfe des Bundes in Aussicht gestellt. Zunächst gehe es darum, den Schaden aufzunehmen, sagte der CDU- Minister bei einem Besuch des Schienenfahrzeugherstellers Bombardier in Bautzen. Dort hatte die Spree das Werksgelände überflutet. Der Hochwasserscheitel der Neiße kam inzwischen in Bad Muskau an. Über mögliche Schäden ist noch nichts bekannt. Langsamer als erwartet erreichten die Fluten von Spree und Neiße auch Brandenburg.
Berlin (dpa) - Der Export wird nach Einschätzung der Wirtschaft auch im nächsten Jahr das deutsche Wachstum antreiben. Das geht aus einer Umfrage unter Experten hervor. Sie rechnen damit, dass die Ausfuhren 2011 um rund acht Prozent zulegen. Damit würden sie in die Nähe des Rekordwerts aus dem Jahr 2008 kommen. Vor allem die Handelsbeziehungen mit China würden immer wichtiger. Schon im vergangenen Juni zogen die Exporte wieder kräftig an. Sie stiegen gegenüber dem Vergleichsmonat im Vorjahr um fast 30 Prozent.